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Als
Theologin
und
Theologe
in
der
Kirche
arbeiten:
Berufung
–
Beruf
–
Herausforderung
Anstellungserfordernisse
der
Diözese
Graz-Seckau
für
den
schulischen,
pfarrlichen,
kategorialen
und
zentralen
Dienst
Seit
dem
Zweiten
Vatikanischen
Konzil
erfuhren
kirchliche
Berufe
eine
Öffnung
und
Ausweitung,
die
eine
große
Bereicherung
für
den
Auftrag
darstellen,
allen
Menschen
das
Evangelium
zu
verkünden.
Gemeinsam
mit
den
Priestern
arbeiten
in
der
Kirche
auch
viele
Laientheologinnen
und
Laientheologen
im
Religionsunterricht,
in
pfarrlichen
und
kategorialen
Seelsorgebereichen
oder
in
diözesanen
Zentralstellen
mit
unterschiedlichen
Aufgaben.
Die
Österreichische
Bischofskonferenz
hat
bereits
1978
diesbezügliche
Anstellungserfordernisse
formuliert
und
festgestellt,
dass
in
jeder
Diözese
eine
Einrichtung
zu
schaffen
ist,
die
eine
Begleitung
für
Theologiestudierende
und
eine
spezifische
Berufsvorbereitung
gewährleistet.
Diesem
Anliegen
hat
die
Diözese
Graz-Seckau
in
Form
der
Laientheologenseelsorge
entsprochen.
Sie
ist
zur
Zeit
im
Zentrum
der
Theologiestudierenden
(Johann
Fux
Gasse
31)
beheimatet.
Die
Laientheologenseelsorge
bemüht
sich
um
eine
Bewusstseinsbildung
der
Studierenden
für
die
hohen
Anforderungen
eines kirchlichen Berufs. Sie informiert über die diözesanen
Anstellungserfordernisse
und
ermöglicht
durch
ihr
Bildungs-
und
Ausbildungsprogramm,
dass
die
Einzelnen
diese
Erfordernisse
erfüllen
können.
Profil
für
einen
kirchlichen
Beruf
Kirchliche
Berufe
sind
anspruchsvolle
Berufe.
Sie
ermöglichen
und
fordern
die
Entfaltung
vieler
Aspekte
der
Persönlichkeit
und
betreffen
den
ganzen
Menschen.
Für
die
Anstellung
erwartet
die
Kirche
als
Arbeitgeberin
Menschen
mit
personal-sozialer
Kompetenz,
die
· Entwicklungsbereitschaft und menschliche
Reife mitbringen
.
eine
Haltung
respektvollen
Interesses
an
Menschen
haben
·
einfühlsam und beziehungsfähig sind und angemessen mit Nähe und
Distanz
umgehen
können
·
eine gesunde, belastbare Psyche und Durchhaltevermögen haben
·
Wirklichkeiten aufmerksam wahrnehmen, verantwortungsvolle Entscheidungen
treffen
und
konsequent
handeln
Menschen
mit
spiritueller
Kompetenz,
die
· sich
in
allen
Lebensbereichen
immer
mehr
von
Jesus
Christus
und
seinem
Evangelium
prägen
lassen
und
in
der
Liebe
zu
Gott,
zu
den
Menschen
–
besonders
den
Armen
–
und
zu
sich
selbst
wachsen
wollen
·
sich
auf
die
Frage
nach
ihrer
eigenen
Berufung
und
auf
einen
geistlichen
Weg,
dessen
Schritte
sie
benennen
können,
eingelassen
haben
und
immer
wieder
einlassen
· Brennpunkte
der
christlichen
Spiritualität
kennen
und
sie
in
einer
persönlichen
Kultur
des
geistlichen
Lebens
pflegen:
Gebet
und
Sakramente
–
besonders
die
sonntägliche
Eucharistiefeier,
soziales
Engagement
·
den Reichtum christlicher Spiritualität schätzen, sich davon
beschenken
und
herausfordern
lassen
·
aufgrund ihrer eigenen Erfahrung andere in grundlegende Glaubensvollzüge
einführen
und
darin
begleiten
können
Menschen
mit
theologischer
Kompetenz,
die
·
sich durch ihr Studium den Glauben in seinen großen Zusammenhängen
persönlich
reflektierend
angeeignet
und
einen
theologischen
Standort
gewonnen
haben
sowie
bereit
sind,
ihr
theologisches
Wissen
und
Urteilsvermögen
weiterzuentwickeln
·
auf dieser Basis fähig sind, den Glauben kraftvoll und verantwortet
weiterzugeben
·
fähig sind zu einem offenen und wertschätzenden Dialog mit Menschen
anderer
Konfessionen,
Religionen,
Weltanschauungen
und
Denkweisen
Menschen
mit
praktischer
Kompetenz,
die
·
kommunikations- und dialogfähig sind, zuhören und schweigen können,
Kritik
angemessen
annehmen
und
äußern
·
teamfähig und leitungskompetent, transparent und zielgerichtet arbeiten
·
vernetzen, koordinieren, bei Konflikten vermitteln und unterschiedliche
Standpunkte
integrieren
können
Menschen
mit
institutioneller
Kompetenz,
die
·
in der Kirche als Weggemeinschaft des Glaubens leben, sie gestalten, die
solidarisch
sind
und
bereit
zu
konstruktiver
Kritik
·
eine eigene geistliche Heimat gefunden haben und fähig und bereit sind,
diese
auf
das
größere
Ganze
der
Kirche
zu
überschreiten
·
sich mit der katholischen Kirche als konkreter Institution
identifizieren,
ihre
Gesetzmäßigkeiten
kennen
und
angemessen
mit
ihnen
umgehen
können
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